Das kleine Dorf Ziallerns gilt als eine der am besten erhaltenen Wurtensiedlungen im norddeutschen Küstenbereich. Das Informationszentrum beschreibt die Entstehung des Ortes sowie die Besiedlungsgeschichte des Wangerlandes.
Aus der Zeit um 100 v.Chr. stammen die ältesten Siedlungsnachweise. Zu dieser Zeit konnten die Menschen noch direkt auf dem Marschenboden siedeln. Durch die immer höher aufsteigenden Fluten waren die Bewohner gezwungen, ihre Häuser auf künstlich aufgeworfenen Hügeln, den Wurten zu errichten. Für den rund 5 m hohen Wurtenbau Ziallerns mussten etwa 60000 Kubikmeter Klei und Stallmist bewegt werden.
Das Informationszentrum dokumentiert anhand von Karten, Skizzen, Zeichnungen und historischen Fotos diese Entwicklungsgeschichte.
Für Gruppen kann auch im Vorfeld Tee und Kuchen bei der Gästeführerin Frau Gerlinde Janssen (04463/1271) bestellt werden. Berücksichtigen Sie bei einem Besuch jedoch, dass Ziallerns kein Museumsdorf im üblichen Sinne ist und respektieren Sie die Privatsphäre und den privaten Grund und Boden der Bewohner. Das Grundstück des Dorfgemeinschaftshauses Ziallerns Nr.7 können Sie frei betreten.